Tag & Nacht für Sie erreichbar: 0173 / 370 36 15

info@vedha-bestattungen.de

Bestattungsformen – das letzte Ritual

„Trauer ist so kreativ wie die Liebe“

Bei der Wahl der Bestattungsform und der Zeremonie geht es um persönliche Überzeugungen und Lebenseinstellungen. Aber auch finanzielle Aspekte spielen eine Rolle. Ob eine traditionelle Erd-/Feuerbestattung, eine Bestattung in der Natur unter einem Baum oder individuelle Formen... Die Gründe für die Wahl einer Bestattungsform entziehen sich einem Urteil. Denn in der Trauer gilt es, Respekt vor Haltungen und Ansichten der Trauernden zu wahren. Nicht alles muss man als Außenstehender verstehen. Es zu akzeptieren, ist oft ein wichtiger Ausdruck ehrlichen Mitgefühls.

Bestattungsformen

Erdbestattung

Erdbestattung

Die Erdbestattung ist die Beisetzung des Verstorbenen in einem Sarg in einem Erdgrab. Dies ist die traditionelle Form der christlichen Bestattung. Eine Glocke läutet während des Trauerweges. Mit Segen und Erdwurf wird der Verstorbenen schließlich endgültig der Gnade Gottes übergeben.

Urnenbestattung

Urnenbestattung

Der Urnenbestattung geht die Einäscherung (Kremierung) des Leichnams voraus. Die Beisetzung der Asche erfolgt in einer Urne in der Erde. Eine Trauerfeier kann vor der Einäscherung als Sargfeier oder danach als Urnenfeier mit anschließender Beisetzung stattfinden. In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht die Asche auf einem Friedhof zu bestatten.

Waldbestattung

Waldbestattung

Bei einer Baum- / Waldbestattung wird die Asche Verstorbener in einer Biourne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. In den Friedhofswäldern ist der Baum Grab und Grabmal - Sinnbild des Lebens. Eine Namenstafel am Baum erinnert an den Verstorbenen. Die Grabpflege übernimmt die Natur.

Seebestattung

Seebestattung

Früher war die Seebestattung nur als Notbestattung für auf See Verstorbene und Marineangehörige erlaubt. Heute ist die feierliche Übergabe der Asche in einer Seeurne an das Meer für jeden möglich, der sich mit dem Meer verbunden fühlt. Wir kümmern uns um die Formalitäten mit der Reederei!

Gedenkbaumbestattung

Gedenkbaumbestattung

Für einen Gedenkbaum wird die Asche der Urne entnommen und mit dem Pflanzsubstrat eines Baumes nach Wahl vermengt. Nach ca. 8 Monaten Durchwurzelungszeit wird ein pflanzfertiges Bäumchen für den privaten Garten ausgeliefert. Die speziellen Baumschulen befinden sich im Ausland, z. B. den Niederlanden, Tschechien oder der Schweiz.

Almwiesenbestattung

Almwiesenbestattung

Bei der Almwiesenbestattung wird die Asche des Verstorbenen in der Schweiz auf einer Almwiese unter das Gras eingebracht, verstreut oder an einem Baum beigesetzt. Auf das Anlegen von Wegen, Grabsteinen und fremden Blumen wird verzichtet, um den natürlichen Charakter der Alm zu erhalten.

Himmelsbestattung

Himmelsbestattung

Das Element Luft ist die Entsprechung der geistigen und spirituellen Welt, ist verbunden mit dem Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Bei der Himmelsbestattung wird die Asche bei ruhiger Fahrt aus einem Heißluftballon verstreut. Auch hier können die Angehörigen die letzte Reise ein Stück begleiten.

Diamantbestattung

Diamantbestattung

Ein Diamant ist Symbol der Liebe und Unvergänglichkeit. In einem synthetischen Verfahren wird die Asche des Verstorbenen durch Druck und Temperatur in einen Diamanten transformiert und dann geschliffen. Hierfür wird die Aschenurne in die Schweiz überführt. Wir garantieren Ihnen Sorgfalt, Pietät und Diskretion.

Kristallbestattung

Kristallbestattung

Ein Erinnerungskristall gibt Ihnen die Möglichkeit, die Lebensspur eines geliebten Menschen im Hier und Jetzt zu bewahren. Während des traditionellen Herstellungsprozesses einer Kristallskulptur aus Glas fügt der Glasbläsermeister dem noch flüssigen Kristall die Asche des verstorbenen Menschen hinzu. Hierfür wird die Urne zu einem Partnerunternehmen in der EU gesendet.Die Urne mit der restliche Asche wird entsprechen den Wünschen der Hinterbliebenen auf einem Friedhof oder im Rahmen einer Naturbestattung beigesetzt.

Eventbestattung

Eventbestattung

Sie wünschen sich eine ganz besondere Bestattungszeremonie oder eine moderne Bestattungsform? Sie wollen selbst bestimmen? Ob bunte Särge, selbstgestaltete Urnen oder die besondere Trauerfeier - exklusiv oder kreativ - wir helfen Ihnen das letzte Ritual individuell zu gestalten.

Neben diesen, mithin heutzutage bekannten Bestattungsarten gibt es noch zahlreiche andere Formen, wie zum Beispiel die Körperspende, die Unterwasserbestattung oder die Frostbestattung. Haben Sie Fragen oder eigene Wünsche sprechen Sie uns bitte offen an!

Weitere Bestattungsarten

Weitere Formen
z.B. Flussbestattungen - die Asche wird vom Boot aus verstreut, Gruftbestattung, Feuerwerksbestattung - die Asche wird in einem Feuerwerkskörper in den Himmel geschossen, Weltraumbestattung
Körperspende / Plastination
der Leichnam wird einem anatomischen Institut zu Lehr- und Forschungszwecken überlassen.

Überblick Grabarten

Bei der Wahl der Bestattungsform und Gestaltung der Beisetztungszeremonie geht es um religiöse und persönliche Überzeugungen und Lebenseinstellungen, sowohl des Verstorbenen als auch seiner Hinterbliebenen. Auch finanzielle Aspekte spielen eine Rolle.Die 16 deutschen Bundesländer haben jeweils ein eigenes Bestattungsgesetz und jeder Friedhof hat neben seiner Gebührensatzung eine eigene Friedhofsordnung, welche Bestimmungen zu Grabarten, Grabgestaltung und Zeremoniegestaltung enthält. Im Folgenden ein kurzer Überblick.

Wahlgrab
Die Grabstelle kann frei gewählt werden, die Friedhöfe bieten verschieden große Grabstellen an. Ein Wahlgrab kann nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist verlängert werden. Es ist nach der entsprechenden Friedhofsordung zu gestalten Grabsteinpflicht und zu pflegen.
Reihengrab
Die Grabstelle für eine Urne oder einen Sarg kann nicht einzeln ausgesucht werden, selten kann zwischen verschiedenen Abteilungen gewählt werden. Das Reihengrab darf vom Friedhofsträger nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist aufgelöst werden. Meist gibt es bei Reihengräbern strenge Gestaltungsvorschriften hinsichtlich des Grabmals oder diese ist gänzlich vorgegeben, wodurch einheitlich gestaltete Grabfelder entstehen.
Gemeinschaftsgräber (mit und ohne Namensnennung)
Sind Grabstellen zumeist für Urnen an denen kein Nutzungsrecht erworben wird, das heißt der Friedhofsträger kann diese nach Ablauf der Ruhezeit auflösen. Die Gestaltung und Pflege solcher Grabstätten übernimmt der Friedhof. Christliche Friedhofsverwaltungen erlauben Grabstätten ohne Namensnennung grundsätzlich aus religiöser Überzeugung nicht. Städtische Friedhöfe bieten in der Regel Gemeinschaftsgräber mit und ohne Namensnennung an. Neben ganz einfachen "grünen Wiesen" gibt es auch sehr aufwendig gestaltete Gemeinschaftsgrabstätten. Zum Beispiel bei der Umwandlung von unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen monumentalen Familiengrabstätten. Bestattungen bei welchen die Totenasche verstreut wird oder auf See beigesetzt wird sind in diesem Sinne ebenfalls Gemeinschaftsgrabstätten.
Kolumbarium
Bezeichnet einen Raum bzw. Wand oder auch eine Säule in deren Nischen Urnen eingestellt werden. Die Nischen bieten für eine unterschiedliche Anzahl von Urnen Platz und sind entweder offen oder durch Grabplatten versiegelt.
Gruft
Ursprünglich Begräbnisräume unterhalb der Kirche, heute gemauerte Begräbnisräume zumeist unterhalb der Erdoberfläche, seltener oberhalb in Form von Mausoleen.
Nach oben

Überblick Zeremonieformen

Weltliche Bestattung - „Trauer ist so kreativ wie die Liebe“
Weltliche Zeremonien sind individuell gestaltete Abschiedsfeiern, wobei Rituale und Abläufe der christlichen Begräbnisfeiern stark entlehnt sind. Die Gestaltung orientiert sich an der Persönlichkeit des Verstorbenen, welcher im Mittelpunkt steht. Die Mitgestaltung durch die Hinterbliebenen ist eine Form der Trauerarbeit, der Zeremonienleiter oder weltliche Trauerbegleiter / Trauerredner steht dabei begleitend und beratend zur Seite.
Christliche Bestattung - Gottesdienst anlässlich des Todes eines Gemeindegliedes
Der Verstorbene wird im Rahmen eines Aussegnungsgottesdienst bzw. einer kirchliche Begräbnisfeier zu Grabe getragen. Die Verkündigung des Wortes Gottes steht im Mittelpunkt der Feier. Es wird gemeinsam gesungen und gebetet, das die Gemeindemitglieder im Glauben gestärkt werden. Als Bestattungsarten sind Erd- und Urnenbestattungen üblich.
Jüdische Bestattung - „Denn im Tod sind alle gleich“
Eine Jüdische Bestattung erfolgt als Erdbestattung mit sehr einfachem Sarg oder im Leinengewand. Verschiedene Rituale symbolisieren vor allem die Gleichheit aller Juden. Auf die Ausschmückung mit Musik und Blumen wird verzichtet. Die Gräber sollen möglichst in Richtung Jerusalem ausgerichtet sein und ewig erhalten bleiben. Besucher legen kleine Steine auf das Grab. Dieser aus der antiken Bestattungskultur stammende Brauch gilt heute gemeinhin als ritueller Gruß an den Verstorbenen. In Deutschland gibt es zahlreiche Jüdische Friedhöfe und oftmals jüdische Abteilungen auf kommunalen Friedhöfen.
Islamische Bestattung
Islamische Bestattungen finden nach streng definierten Regeln statt. Die Feuerbestattung ist nicht erlaubt. Der Leichnam soll am Todestag rituell gewaschen, in Leinentüchern gewickelt und ohne Sarg, mit dem Kopf nach Mekka ausgerichtet, bestattet werden. Das Grabplatz wird nicht geschmückt und es gilt ein ewiges Ruherecht. Derzeit stehen nur wenige dieser Vorschriften im Einklang mit dem deutschen Friedhofs- und Bestattungsrecht.
Buddhistische Bestattung
Im Buddhismus ist die Abschiednahme beim Verstorbenen im Rahmen einer Aufbahrung zu Hause heilig. Der Verstorbene wird feuerbestattet und die Urnen in oberirdischen Ahnenhallen aufbewahrt.
Hinduistische Bestattung
Im Hinduismus gibt es viele verschiedene Riten. Besonders ist die öffentliche Verbrennung des Leichnams, welche in Europa nicht erlaubt ist. In den städtischen Ballungszentren allerdings gibt es zunehmend Krematorien. Die Knochen- und Aschereste werden dem Ganges, einem nahen Fluss oder dem Meer übergeben. Das Feuer soll de Seele helfen sich vom Körper zu lösen.
Stille Bestattung
Die Beisetzung des Verstorbenen oder seiner Asche wird nicht durch die Angehörigen begleitet. Zumeist haben diese am Sterbebett oder bereits in anderer Form Abschied genommen, z.B. Trauerfeier am Sarg auf der Feierhalle des örtlichen Friedhofes und anschließend stille Beisetzung der Urne auf See durch eine Bestattungsreederei.
Anonyme Bestattung
Die Beisetzung des Verstorbenen oder seiner Asche wird nicht durch die Angehörigen begleitet, auch der Bestattungstermin und der genaue Bestattungsort werden nicht öffentlich bekundet.

Mehr zu Trauer- und Gedenkfeiern

Nach oben